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Stromanbieter kündigen

Die Kündigung des alten Stromanbieters ist der erste Schritt in Richtung Sparen. Nur wer regelmäßig vergleicht und wechselt, kann von den besseren Konditionen eines anderen Stromanbieters profitieren. Doch viele Verbraucher sind sich unsicher in Bezug auf ihr Kündigungsrecht und scheuen schon deshalb den Stromanbieterwechsel.

In diesem Ratgeber räumen wir alle Unsicherheiten aus dem Weg. Hier erfährst du, wie eine automatische Kündigung durch den neuen Stromanbieter abläuft und wann du lieber selbst kündigen solltest. Außerdem klären wir alle Fragen bezüglich des Kündigungsrechts – wann und vor allem wem steht ein solches Recht zu? Mit unseren Top Tipps zur Kündigung wirst du zum Profi auf diesem Gebiet und verpasst nie wieder eine Kündigungsfrist.

Top Tipps zur Kündigung des Stromanbieters

Wann ist ein Wechsel des Stromanbieters möglich?

Mit Ausnahme der regulären Grundversorgung beträgt die Vertragslaufzeit bei einem Stromvertrag zwischen 12 und 24 Monaten. Grundsätzlich ist ein Stromanbieterwechsel immer zum Ende der Vertragslaufzeit möglich. Wichtig ist es, die entsprechenden Kündigungsfristen zu beachten. Diese findest du meist in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen deines aktuellen Stromanbieters.
Hier ein Beispiel: Beträgt die Kündigungsfrist 6 Wochen, musst du deine Kündigung mindestens 6 Wochen vor Ablauf des Vertragsjahres eingereicht haben. Kündigst du nicht fristgerecht, wird der Vertrag je nach Tarif automatisch um weitere 12 Monate verlängert. Plane deshalb ausreichend Puffer für deine Kündigung ein. Meistens wird bei einem Stromanbieterwechsel die Kündigung durch deinen neuen Anbieter vorgenommen. Lediglich im Falle eines Sonderkündigungsrecht solltest du deine Kündigung selbst vornehmen, dazu aber gleich mehr.

Grundversorger kündigen

In Deutschland beziehen immer noch fast 70 Prozent der Haushalte ihren Strom von den heimischen Stadtwerken. Davon 30 Prozent nach wie vor im teuren Grundversorgungstarif. Der Rest hat einen Sondertarif beim Grundversorger abgeschlossen. Wer vom Grundversorger zu einem alternativen Stromanbieter wechselt, kann viel Geld sparen. Aufgrund der kurzen Kündigungsfrist von nur zwei Wochen ist ein Stromvergleich und Anbieterwechsel jederzeit möglich. In der Regel übernimmt der neue Anbieter die Kündigung und du musst selbst nicht tätig werden.

Keine Sorge: Strom fließt

In der Regel dauert es etwa 3 bis 6 Wochen, bis du von deinem neuen Stromanbieter beliefert wirst. Die Sorge, in der Zwischenzeit im Dunkeln stehen zu bleiben, ist jedoch völlig unbegründet. Durch das Energiewirtschaftsgesetz und die Grundversorgungsordnung ist die Stromversorgung gesetzlich garantiert. Sollte sich die Belieferung durch deinen neuen Stromanbieter verzögern, springt der Grundversorger ein und der Strom fließt weiter wie gehabt.

Kündigungsfrist bei Sondervertrag?

Als Sonderverträge werden alle Stromverträge bei alternativen Anbietern bezeichnet. Immer häufiger versuchen auch die heimischen Stadtwerke ihre Stammkunden mit Preisgarantien längerfristig zu binden. Vorzeitige Preiserhöhungen werden damit zwar ausgeschlossen, gleichzeitig gibt es aber Mindestvertragslaufzeiten und speziell geregelte Kündigungsfristen. Sondertarife beim Grundversorger können durchaus attraktiv sein. Trotzdem sind alternative Stromanbieter im direkten Vergleich meist günstiger.
Welche Kündigungsfrist bei Sonderverträgen gilt, hängt vom jeweiligen Anbieter und Tarif ab. Die genauen Bestimmungen findest du in den Vertragsbedingungen. Willst du den Stromanbieter wechseln, wählst du deinen neuen Versorger am besten mindestens 6 Wochen vor Ablauf der Kündigungsfrist aus. Dieser kümmert sich anschließend um die Kündigung und alle weiteren Schritte.

Sonderkündigungsrecht bei Preiserhöhung

Gerade Billigstromanbieter versuchen mit Strompreiserhöhungen im zweiten Vertragsjahr die Verluste aus dem ersten Jahr auszugleichen. Sobald eine solche Preiserhöhung mitgeteilt wird, greift das Sonderkündigungsrecht und es besteht die Möglichkeit eines Stromanbieterwechsels. Damit kannst du unabhängig von deiner Vertragslaufzeit und vereinbarter Kündigungsfrist sofort einen neuen Versorger wählen und bares Geld sparen. Steht tatsächlich eine Preiserhöhung an, muss der Stromanbieter seine Kunden mindestens sechs Wochen vorher darüber informieren. Ab diesem Zeitpunkt besteht ein 14-tägiges Sonderkündigungsrecht. Dieses Recht steht jedoch allein dir zu. Deshalb musst du immer selbst kündigen! Eine Kündigung durch deinen neuen Versorger würde abgelehnt werden und keine Wirkung entfalten. Am besten verschickst du deine außerordentliche Kündigung als Einschreiben per Post und lässt dir den rechtzeitigen Versand bestätigen. Die Kündigung muss nämlich innerhalb der zweiwöchigen Frist bei dem alten Versorger eingegangen sein. Warte deshalb nicht zu lange und reagiere schnell!

Sonderfall Umzug

Nicht jeder Umzug begründet automatisch einen Stromanbieterwechsel. In der Regel greift ein Sonderkündigungsrecht im Falle eines Umzuges nur, wenn der neue Wohnort außerhalb des Liefergebietes des bisherigen Stromanbieters liegt. Entscheidend sind die Allgemeinen Geschäftsbedingungen deines Anbieters. Dort findest du die genauen Bestimmungen und kannst nachlesen, ob es eine Umzugsklausel inklusive Sonderkündigungsrecht gibt. Wenn du hingegen den Strom vom örtlichen Grundversorger beziehst, beträgt die allgemeine Kündigungsfrist wie bereits gesagt zwei Wochen. Damit kannst du auch im Falle eines Umzuges schnell und einfach kündigen. Jedoch raten wir dir, bei einem bevorstehenden Umzug den Stromvertrag beim derzeitigen Anbieter stets selbst zu kündigen.

Du willst deinen Stromtarif behalten? Solange du innerhalb des Liefergebiets deines Stromanbieters umziehst, ist dies kein Problem. Vor allem bei Stromtarifen mit Neukundenbonus lohnt sich die Vertragsmitnahme oftmals. Kontaktiere dazu deinen aktuellen Versorger einfach mindestens sechs Wochen vor deinem Umzug.

Stromanbieter richtig kündigen

Wer auf Nummer sicher gehen will, verschickt die Kündigung des alten Stromanbieters klassisch per Post – am besten als Einschreiben. So bekommst du eine Bestätigung über das genaue Datum des Einwurfs des Kündigungsschreibens. Wer noch mehr Gewissheit haben will, nutzt das Einschreiben mit Rückschein und erhält zusätzlich eine Empfangsbestätigung mit Zustelldatum und Originalunterschrift des Empfängers.

Du hast keine Lust auf den Papierkram? Dann nutze den einfachen Weg der Kündigung per E-Mail. Wir empfehlen allerdings, sich den Zugang der Kündigung durch den alten Stromanbieter bestätigen zu lassen und alle E-Mails als Nachweis im Postfach abzuspeichern.

Was gehört in die Kündigung?

  • Name und Anschrift des Kunden
  • Name und Anschrift des Stromanbieters
  • deine Kundennummer (ggf. Zählernummer)
  • Kündigungsabsicht
  • Beendigungszeitpunkt
  • Bitte um Bestätigung der Kündigung
  • Ort und Datum
  • Unterschrift
  • zusätzlich bei Sonderkündigungsrecht: Kündigungsgrund (z.B. Umzug, Preiserhöhung)

Nutze auch gerne unsere Muster-Kündigungsvorlage.